Die Homöopathie in der Oberen Apotheke

Seit knapp 500 Jahren werden in der Oberen Apotheke auch homöopathische Mittel hergestellt und zum Verkauf angeboten. Neben einer sehr umfangreichen Auswahl an Einzel- und Komplexmitteln bietet unsere homöopathische Abteilung umfangreiche Beratung zu allen Fragen, sowie Bücher zum Thema.

Unser besonderes Angebot:
Die homöopathische Haus- und Reiseapotheke. Fragen Sie uns. Wir beraten Sie gerne.
 
Was steckt in Globuli und Tropfen?

Die Wirkstoffe sind mehrheitlich pflanzlich (ca. 70%) bzw. mineralisch und metallisch (20%) bzw. tierisch (10%). Als Träger werden Alkohol-Wasser-Mischungen (Tropfen), Milchzucker (Tabletten) und reiner Rohrzucker (Globuli = Kügelchen) verwendet. Der Gehalt an Wirkstoff wird in der Homöopathie in D und C Potenzen gekennzeichnet, dabei steht das D für 10er und das C für 100er Potenzen.

Beispiel: Arnika D6
Der Grundwirkstoff wird 6 mal hintereinander mit 9 Teilen Trägerstoff vermischt und verschüttelt, daraus entsteht die Verdünnung D6.

 
Was kann die Homöopathie und was nicht?

Ihre große Kraft, und damit auch Ihre Anziehungskraft besteht darin, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Es gibt kaum Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und bei richtiger Anwendung keine Nebenwirkungen.

Symptome werden nicht unterdrückt, sondern Beschwerden ausgeheilt und chronische Verläufe verhindert. Dabei steht der gesamte Mensch, nicht seine Krankheit im Mittelpunkt, die Homöopathie ist daher ein ganzheitlicher Ansatz, der wiederum von einer individuellen, ausführlichen Fallaufnahme ausgeht. Ihre Grenzen findet die Heilmethode zb bei starken Verschleißerscheinungen, wenn chirurgische Eingriffe erforderlich sind oder bei Erkrankungen wie Diabetes, wo Substitution notwendig ist oder wenn der Körper die Fähigkeit zur Eigenregulation verloren hat.

 
Welche Kügelchen wie oft?

Entscheidend in der Homöopathie ist das Reaktionsbild des Kranken: Tiefpotenzen reichen von der unverdünnten Urtinktur bis zu D6 und werden überwiegend bei akuten Erkrankungen eingesetzt.

Eine Gabe entspricht einer Tablette, bzw. 10 Tropfen oder 10 Globuli. Die Einnahme erfolgt 3 mal täglich bis zu viertelstündlich bei hochakuten Beschwerden.

Die mittleren Potenzen liegen zwischen D6 und D30 und werden max. 2 mal am Tag verabreicht.

Alles was über D30 liegt, wird den Hochpotenzen zugeordnet. Ihre einmalige Gabe kann 3-4 Wochen anhalten. Diese nach homöopathischer Lehre starkwirksamen Potenzen sind in der Regel nicht für die Selbstmedikation geeignet.

 

Kinder und Homöopathie

Bei vielen banalen Erkrankungen und leichteren Verletzungen, wie sie im Kindesalltag häufig auftreten, etwa leichtes Fieber, Zahnungsbeschwerden, Ohrenschmerzen, Insektenstichen, schwören viele Mütter auf die heilende Kraft der Homöopathie. Auch vorbeugend bei Reisekrankheit und vor dem Gang zum Zahnarzt haben sich die kleinen Kügelchen bewährt.

Zahlreiche Studien belegen, dass Kinder besonders sensibel auf eine spezifischen Impuls zur Selbstheilung reagieren. Die Annahme geht davon aus, dass das kindliche Immunsystem durch Ernährung und Medikamente noch nicht „verdorben“ ist.


 
Welches Mittel für welchen Patienten?

In den 250 Jahren homöopathischer Medikation haben sich viele Mittel als hilfreich erwiesen. Die gebräuchlichsten davon gibt es bereits in vorgefertigten homöopathischen Haus- und Reiseapotheken.
Für eine gezielte, individuelle Therapie ist jedoch eine ausführliche Fallaufnahme durch einen erfahrenen Homöopathen erforderlich. Hilfe bietet der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte www.dzv.de oder das Homöopathieforum www.homöopathieforum.de. Infos auch unter www.naturundmedizin.de.

 
Wer zahlt die Homöopathie?

Homöopathische Arzneimittel kosten zwischen 5 und 25 Euro. Seit Anfang 2004 werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr übernommen, mit Ausnahme von Verschreibungen für Kinder bis 12 Jahren. Übernommen werden die Kosten jedoch von den privaten Krankenversicherungen bzw. von Zusatzversicherungen, die für Homöopathie abgeschlossen werden können.